Andalusien

Mit einer Rebfläche von knapp 25.000 Hektar ist Andalusien die südlichste und gleichzeitig die älteste Weinanbauregion Spaniens. Weltweit bekannt wurde diese Region durch alkoholstarke Süß- bzw. Likörweine. Hierzu zählen der Málaga oder der Sherry. Heiße, trockene Sommer und sehr feuchte Winter- und Frühlingsmonate verlangen den Rebstöcken in Andalusien klimatisch einiges ab. Jedoch sind gerade die heißen Sommermonate für die durchschnittlich 3.000 Sonnenstunden im Jahr verantwortlich und wirken sich äußerst positiv auf die die Traubenqualität aus. Dem feuchten Winter und heißen Sommer haben sich die vorrangig vorhandenen Böden aus Kalk, Sandstein und Ton ebenfalls angepasst. Sie speichern sowohl die Hitze als auch die Feuchtigkeit optimal und geben diese an die Reben ab.

Moscatel, die bekannteste Rebsorte in Andalusien

Die Weinbauregion Andalusien ist in vier eigenständige Bereiche aufgeteilt, die jeweils als Denominación de Origen (D.O.) klassifiziert sind. Diese sind Condado de Huelva, Jerez-Xérès-Sherry y Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda (Sherry-Manzanilla), Málaga und Montilla-Moriles. In der südspanischen Region dominieren zudem weiße Rebsorten. Diese benötigen viel Hitze und bringen hohe Mostgewichte hervor. Die bekanntesten und meist angebauten Rebsorten sind Moscatel, Pedro Ximénez, Zalema und Palomino Fino. Andalusische Weine haben einen hohen Alkohol- und Restzuckergehalt. Markenzeichen der Top-Weine sind darüber hinaus ein oxidativer Geschmack, ein kräftiger Körper und die bernsteinähnliche Farbe.

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